Kurs Korbbinden

Hier kann man leicht Wurzeln zum Korbflechten sammeln
Pfeiffengras oder volkstümlich Bente, ein Gras von Heiden und Hochmoore, geeignet zum Bienenkorbflechten
Pfeiffengras, sehr geeignet für schönes und dünnes Flechtwerk, leider nicht so dauerhaft als Roggenstroh. Herkunft Bild: http://www.gobs-friedrichsfehn.de/projekte/moorlehrpfad/

An allen vier Samstage in Februar 2018, werden wir Korbflechten. Gelernt und geflochten werden nicht nur Bienenkörbe, aber wir wollen auch lernen wie man die natürliche Korbflechtmaterialen selbst sammelt. Ausgenommen das Roggenstroh, mit dem wir flechten, dafür ist es nicht die Zeit, aber die heimischen Vorgänger vom Rattan, das heute am meisten benutzt wird. Mit gespaltenen Brombeerranken, Tannenwurzeln, Lindenbast und Weidenzweigen kann man ebenso gut die Körbe binden. Also, neben der Flechtarbeit binnen, werden wir n paar Mal hinaus in der Natur gehen um die Materialien zu sammeln und Fachgerecht zu verarbeiten.

Der Anfang vom hermannsburger Kanitzkorb, geliebtes Model der Heideimkerei
Der Anfang einer hermannsburger Kanitzkorb

Die keine runde- aber eine viereckige Korb flechten möchten, das kann auch gelernt werden. Mit über 400 eckige Körbe muss ich fast täglich mit diesen Körben arbeiten.

Graankorf van roggestro en wilgenteen
Solche etwa 1000 Ltr Körbe gab es in 19. Jahrhundert vielfach auf Höfe in nordwest Deutschland und den östlichen Niederlanden. Sie dienten zum Lagern von Getreide. Dieser Korb ist aus Roggenstroh und gebunden mit Weidenzweigen. Ursprunglich von makelloser Herstellung, jetzt leider mit n paar Schadstellen. Auch hier ist gearbeitet in “Bienenkorbflechttechnik” (Spiralwulsttechnik)

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BIenenkorb flechtkurs für Imker
Der neu angefangene Bienenkorb ist gleich nützlich